Nachbehandlung: Inverse Schulterprothese

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Nach der Schulteroperation

Nachbehandlung: Inverse Schulterprothese

Die veränderte Gelenkmechanik nutzen und den Deltamuskel kontrolliert aufbauen.

Nachbehandlung · Orientierungsplan

Inverse Schulterprothese

Die veränderte Gelenkmechanik nutzen und den Deltamuskel kontrolliert aufbauen.

Ihr persönlicher OP-Plan hat Vorrang. Diese Zeiträume helfen bei der Planung eines unkomplizierten Verlaufs. Sie sind keine individuelle Freigabe. Begleiteingriffe, Gewebequalität und Kontrollen können die Dauer verändern.
RuhigstellungEtwa 3 WochenNach meinem Nachbehandlungsschema; Dauer bei komplexen Eingriffen individuell anpassen.
BüroarbeitOft ca. 4–8 WochenIndividuell nach Funktion und Tätigkeit.
Kraft & BelastungNach FreigabeHäufig dosierter Aufbau im Bereich Woche 8–12.

Schritt für Schritt zurück in den Alltag.

Erste Wochen

Geschützt mobilisieren

Ruhigstellung in meinem Nachbehandlungsschema etwa 3 Wochen. Je nach Eingriff kann früh assistiert oder aktiv bewegt werden. Bei Fraktur, Sehnenrefixation oder Revision gelten oft strengere Grenzen. Das Ablegen der Orthese bedeutet keine freie Belastbarkeit; Bewegungsgrenzen und Weichteilschutz gelten nach dem persönlichen OP-Plan weiter.

Etwa Woche 4–6+

Alltagsfunktion fördern

Aktive Kontrolle und leichte Alltagstätigkeiten schrittweise aufbauen. Erlaubte Bewegungen und Lasten richten sich nach dem OP-Plan.

Etwa Woche 8–12+

Muskulatur trainieren

Deltamuskel und Schulterblattmuskulatur kontrolliert kräftigen. Keine forcierte Belastungssteigerung.

Ab ca. Monat 3

Belastbarkeit entwickeln

Rehabilitation fortsetzen und Freizeitaktivitäten passend auswählen. Kraft und Beweglichkeit entwickeln sich über Monate.

Für diesen Eingriff besonders wichtig: Eine inverse Prothese nach komplexem Bruch hat häufig einen anderen Schutzplan als eine primäre Prothese bei Arthrose. Allgemeine Frühmobilisationsangaben dürfen nicht auf jede Operation übertragen werden.

Arbeit, Bewegung & Alltag

BereichWas Sie einplanen sollten
MobilisierungPassive Bewegung erfolgt ohne aktive Schulterarbeit, assistierte Bewegung mit Unterstützung. Aktive Bewegung bedeutet eigenen Muskeleinsatz. Welche Form erlaubt ist, steht im persönlichen Plan.
Körperliche ArbeitKörperliche Arbeit häufig erst nach mehrmonatiger Rehabilitation. Manche schweren Dauer- und Überkopfbelastungen bleiben ungünstig; der konkrete Arbeitsplatz wird gesondert beurteilt.
SportGelenkschonende Bewegung wird individuell aufgebaut. Kontakt-, Sturzrisikosport und hohe Lasten benötigen eine gesonderte Nutzen-Risiko-Abwägung.
AutofahrenErst ohne Orthese, ohne beeinträchtigende Medikamente und wenn Sie Lenken, Schalten und Notmanöver sicher beherrschen. Den Zeitpunkt bei der Kontrolle besprechen; es gibt keinen automatischen Freigabetag.
Schlafen & AlltagArm nach Anleitung unterstützen und Entlastungspositionen nutzen. Hilfe bei Anziehen, Haushalt und Kinderbetreuung vorab organisieren. Nicht auf dem operierten Arm abstützen, solange dies nicht freigegeben ist.
Bitte frühzeitig melden: zunehmende Rötung, Überwärmung, Wundsekret, Fieber, neu auftretende Taubheit oder deutlicher Kraftverlust. Bei Atemnot, Brustschmerz oder schwerer Kreislaufstörung: Rettung 144.

Ruhigstellungsdauer: Nachbehandlungsschema von Dr. Michael Possegger, Stand 17.10.2026. Bei Frakturen, Revisionen, zusätzlichen Sehnenrekonstruktionen oder abweichendem Heilungsverlauf kann ein längerer Schutz erforderlich sein.

Medizinische Orientierung: Schulthess Klinik · Universitätsklinik Balgrist · Kliniken Maria Hilf. Inhaltlich aktualisiert: 16.10.2026. Quellen und Einordnung. Diese Informationen ersetzen keinen persönlichen Untersuchungs- oder Nachbehandlungsplan.

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Dr. Michael Possegger · Facharzt für Orthopädie und Traumatologie · Medizinischer Inhalt: 16.10.2026. Die Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung.